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Wechsel & Datenübernahme

Plato wird ab 2027 nicht mehr weiterentwickelt

Rund 600 Anwalts- und Treuhandbüros stehen damit vor derselben Entscheidung. Diese Seite fasst zusammen, was der Hersteller angekündigt hat, welche Wege offenstehen und wie eine Datenübernahme nach TreuFlow abläuft.

Auf einen Blick

  • Abacus hat Plato 2023 von ALL CONSULTING übernommen
  • AbaPlato ist seit 2024 die Nachfolgelösung
  • Ab 2027 keine Updates und keine Erweiterungen mehr für Plato
  • Rund 600 Kundinnen und Kunden sind betroffen
  • Ein Wechsel braucht Vorlauf, vor allem wegen der Daten
  • TreuFlow ist eine Möglichkeit von mehreren, die anderen stehen hier auch

Was angekündigt wurde

Im Februar 2023 hat die Abacus Research AG die Software «Plato» von der ALL CONSULTING AG übernommen, zusammen mit dem Kundenstamm aus Anwaltsbüros, Treuhandbüros und weiteren Dienstleistern. Genannt wurden dabei rund 600 Kundinnen und Kunden.

Seit 2024 steht AbaPlato als Nachfolgelösung bereit. Für das ursprüngliche Plato gilt: ab 2027 wird es nicht mehr weiterentwickelt. Es gibt dann keine Updates, keine funktionalen Erweiterungen und keine Anpassungen an neue gesetzliche Vorgaben mehr.

Das ist keine Marktvermutung und auch keine Einschätzung von uns, sondern die Kommunikation des Herstellers über sein eigenes Produkt. Nachlesen können Sie das bei ALL CONSULTING, in der Medienmitteilung von Abacus sowie in der Berichterstattung von Netzwoche und inside-it.

Welche Wege offenstehen

Es sind drei, und der erste ist für viele Büros der richtige.

Auf AbaPlato wechseln

Der vom Hersteller vorgesehene Weg. Naheliegend, wenn Sie ohnehin mit Abacus arbeiten oder den Wechsel klein halten wollen. ALL CONSULTING begleitet den Umstieg.

Den Hersteller wechseln

Ein Systemwechsel steht ohnehin an. Wer mit dem heutigen Stand nicht zufrieden ist, hat jetzt den Anlass, den Markt anzuschauen, statt in fünf Jahren nochmal.

Vorerst bleiben

Plato läuft weiter. Was wegfällt, sind Updates und gesetzliche Anpassungen. Für ein Haftungsgewerbe ist das die Rechnung, die Sie aufmachen müssen.

Was TreuFlow abdeckt

Falls Sie den Markt anschauen: das hier machen wir.

TreuFlow ist für Schweizer Treuhandbüros gebaut, nicht für Dienstleister allgemein. Der Unterschied liegt in den Details, die im Schweizer Alltag anfallen: QR-Rechnung, MWST-Abrechnung, GeBüV, Lohnarten nach Schweizer Recht.

Mandat und Klientendossier

Stammdaten, Ansprechpersonen, Leistungen und Dokumente eines Mandats an einem Ort statt in drei Systemen.

Leistung und Honorar

Zeiterfassung hängt am Prozess, nicht an einer Liste, die nachträglich rekonstruiert wird. Von der Erfassung bis zur Honorarrechnung.

Belege mit KI

Sammel-Scans splitten, erkennen, benennen, kontieren und ablegen. Das Archiv ist unveränderbar und ermöglicht eine revisionssichere Archivierung gemäss GeBüV.

Fristen als Prozesse

MWST, Lohn und Abschluss als Vorlagen mit Checklisten statt als Kalendereinträge, im Team sichtbar.

KI-Chat mit Ihren Daten

Fragen in normaler Sprache statt suchen. Jede Antwort kommt mit dem Beleg als Quelle.

Anbindung an Ihre Fibu

Konnektoren zu bexio, Abacus, Topal und Infoniqa ONE 50. Die Buchhaltung bleibt, wo sie ist, wenn Sie das wollen.

Die Datenübernahme

Die eine Frage, an der ein Wechsel wirklich hängt.

Ein Systemwechsel scheitert selten an Funktionen und fast immer an den Daten. Deshalb hier konkret, was geht und was nicht.

1
Export sichten

Sie holen den Export aus dem Altsystem, wir schauen ihn zusammen an. Vor dieser Sichtung verspricht Ihnen niemand seriös ein Ergebnis.

2
Probelauf mit Ihren Daten

Wir spielen Ihre echten Daten in eine Testumgebung. Sie sehen das Ergebnis, bevor Sie sich entscheiden, nicht danach.

3
Parallel laufen

Eine Zeit lang bleiben beide Systeme offen. Der Schnitt liegt am besten auf einem Geschäftsjahreswechsel.

4
Altsystem lesbar halten

Was nicht mitkommt, brauchen Sie trotzdem: die Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren gilt unabhängig von der Software.

Was wir nicht versprechen Eine vollständige, verlustfreie Übernahme auf Knopfdruck. Stammdaten, Leistungen und Dokumente lassen sich in aller Regel übernehmen. Historische Auswertungen und systemeigene Besonderheiten oft nicht. Was in Ihrem Fall geht, sagt der Probelauf, nicht diese Seite.

Was diese Seite nicht ist

Kein Vergleich und keine Bewertung Wir stellen Plato und AbaPlato hier nicht gegenüber und bewerten sie nicht. Was oben steht, ist die öffentliche Ankündigung des Herstellers und dazu die Beschreibung dessen, was TreuFlow macht. Welches System zu Ihrem Büro passt, entscheiden Sie, am besten nachdem Sie mehrere gesehen haben.

Diese Abgrenzung ist uns wichtiger als ein grösseres Versprechen. Wer in einem Haftungsberuf arbeitet, hat ein feines Gespür dafür, wann eine Anbieterseite anfängt, den Wettbewerb schlechtzureden. Von dem Moment an glaubt man auch den richtigen Teil nicht mehr.

Häufige Fragen

Wird Plato 2027 abgeschaltet?
Nein. Angekündigt ist, dass Plato ab 2027 nicht mehr weiterentwickelt wird: keine Updates, keine Erweiterungen, keine Anpassungen an neue gesetzliche Vorgaben. Die Software hört nicht an einem Stichtag auf zu laufen. Für ein Treuhandbüro ist der Unterschied allerdings kleiner, als er klingt, weil gerade die gesetzlichen Anpassungen den Wert einer Buchhaltungs- und Mandatssoftware ausmachen.
Muss ich zu AbaPlato wechseln?
Nein. AbaPlato ist die vom Hersteller vorgesehene Nachfolgelösung und für viele Büros der naheliegende Weg, besonders wenn bereits andere Abacus-Produkte im Einsatz sind. Ein Wechsel des Herstellers ist eine ebenso legitime Antwort. Der Zeitpunkt ist ohnehin da, und ein Umstieg kostet in beiden Fällen Vorbereitung.
Was kann TreuFlow aus Plato übernehmen?
Stammdaten zu Klienten und Mandaten sowie erfasste Leistungen und Honorardaten lassen sich in aller Regel übernehmen, sofern Sie einen Export erhalten. Dokumente kommen als Dateien mit ihrer Ordnerstruktur herüber. Was wir vor jedem Wechsel machen, ist ein Probelauf mit Ihren echten Daten, damit Sie das Ergebnis sehen, bevor Sie entscheiden.
Was passiert mit meinen alten Daten und der Aufbewahrungspflicht?
Die Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren gilt unabhängig davon, welche Software Sie einsetzen. Übernommene Belege liegen in TreuFlow in einem unveränderbaren Archiv, das eine revisionssichere Archivierung gemäss GeBüV ermöglicht. Für Daten, die Sie nicht migrieren, brauchen Sie zusätzlich einen lesbaren Export aus dem Altsystem. Das gilt bei jedem Wechsel, nicht nur bei diesem.
Wie lange dauert ein Wechsel?
Für ein kleines bis mittleres Treuhandbüro rechnen wir mit vier bis acht Wochen von der ersten Sichtung bis zum produktiven Betrieb, wobei der grösste Teil davon Ihre Prüfung der übernommenen Daten ist. Der günstigste Zeitpunkt für den Schnitt ist ein Geschäftsjahreswechsel.
Ist TreuFlow dasselbe wie Plato?
Nein, und diese Seite behauptet das auch nicht. Plato ist als Verwaltungssoftware für Anwaltsbüros und Treuhandbüros gewachsen. TreuFlow ist für Schweizer Treuhandbüros gebaut und legt eine KI-Ebene über Belege, Ablage und Buchhaltung, mit Anbindung an bexio, Abacus, Topal und Infoniqa. Ob das zu Ihrem Büro passt, sehen Sie am besten im Webinar oder im Gespräch.

Schauen Sie es sich an, bevor Sie entscheiden

In 45 Minuten zeigen wir TreuFlow am echten Treuhandalltag. Kostenlos, mit Zeit für Ihre Fragen zum Wechsel.